
Mehr über die protestantische Kirche Edenkoben
Auf der Kanzel ist vor der Majestät Gottes – dargestellt durch Strahlen und Wolken – der Pelikan zu sehen, der sich in die eigene Brust pickt, um mit dem Blut seinen Kindern neues Leben zu schenken. Dieses Gleichnis kannte im 18. Jahrhundert fast jeder Christ. Die Stuckaturen an der Decke stammen noch aus der Erbauungszeit, nicht jedoch das Gemälde. Es wurde 1876 von Professor Niederhöfer anstelle einer großen goldenen Sonne gemalt.
Im Jahr 1754 konnte die reformierte Gemeinde bei der Orgelbaufamilie Hartung in Dürkheim die jetzige Orgel bestellen, die dann 1756 geliefert wurde.
Eine Sakristei hatte die Kirche nicht. Nach dem 2. Weltkrieg hat man in der Nordwestecke der Kirche mit einem Vorhang eine Behelfssakristei geschaffen. Der Altar und der Pfarrstuhl stammen von 1876. Erst nach 1945 wurde der Altartisch zurückversetzt und mit Kreuz und Kerzen geschmückt. Die Taufen werden auf diesem Altar vollzogen unter der Benutzung des silbernen Taufgerätes, das Frau Eleonora Friederika Wundt geborene Winckelblech 1774 der Kirche gestiftet hat.
